Muriel

Aichberger

Termine

  • Do
    27
    Jun
    2019
    19:00 - 21:00IFA Weltraum

    Vor 50 Jahren wehrten sich Transsexuelle, Dragqueens und Butches im Stonewall Inn auf der Christopher Street in New York gegen die allgegenwärtige Polizeigewalt. Dieser Aufstand von Menschen unterschiedlichster Hautfarbe markiert einen Wendepunkt im Kampf von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intergeschlechtlichen und queeren Menschen um gleiche Rechte, Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Gleichstellung. Was hat sich verändert? Was können wir aus Stonewall lernen? Was ist damals wirklich geschehen? Der Kunst-, Medien- und Sozialwissenschaftler sowie LGBTIQ* Aktivist Muriel Aichberger beleuchtet zunächst in einer Key-Note die Tage des Aufstandes. Anschließend folgt eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen verschiedener Regenbogen-Organisationen. Moderation: Holger Edmaier, Projekt 100% MENSCH


     

  • Mo
    08
    Jul
    2019
    16:15 - 17:45Bonn

    A new fashionable term occured in masculinity studies several years ago: toxic masculinity describes the negative side effects of the hegemonic image of masculinity. This image affects men in their behaviour and thus society as a whole. However, there seem to be no alternatives to the toxic hegemonic way of being masculine. Especially the strict hierarchal binary in which men face sanctions if they behave effeminately, which is perceived 'unmanly', makes being a 'good man' seem to be impossible. But is it really?

    Based on Connell's hegemonic masculinity and the younger concept of progressive masculinities, the presentation investigates the precondition and the potential of a politically aware and responsible understanding of progressive masculine gender-performances. Especially traditions of non-hegemonic masculinities can help imagining a way into a future where a variety of gender-performances can coexist as equally valid and possible.

    PMs are understood as a way of escaping the toxic effects of hegemonic gender performance and show possibilities as an alternative and a link between the strict gender-binary and a gender-diverse future, also stating that queerness and political awareness are a crucial part of a new understanding of masculinities.


     

  • Di
    09
    Jul
    2019
    19:30 - 20:00Sub - Schwules Kommunikationszentrum

    Der Lederkerl gehört seit den Anfängen der weltweiten Gay-Liberation Bewegung, die Ende der 60er ihren Lauf nahm, zum Bild des schwulen Mannes. Von Tom of Finlands erotischen Zeichnungen bis zur heutigen Vielfalt der Fetish-Community war es ein weiter Weg, den wir uns anschauen wollen. Welche Bedeutung kommt den Fetischleuten im Kampf gegen HIV/Aids zu? Wie beeinflusste das hypermaskuline Bild der Lederkerle das Bild des schwulen Mannes an sich? Was steckt hinter dem Fetischkerl? Ist er pervers? Ist er politisch? Oder ist am Ende schwuler Sex gar "Ficken für die Freiheit", und das auch noch gut gekleidet?

    Politische Theorien und Geschichte gemischt mit Humor und einem kleinen Augenzwinkern erzählen unterhaltsam eine Geschichte des Fetisch und wir fragen 50 Jahre nach Stonewall: Wo kommen wir her, wo geht es hin?

    Anschließend Podiumsdiskussion, Eintritt Frei!


     

  • Do
    11
    Jul
    2019
    14:00 - 15:30Hof

    Vortrag über geschlechtergerechte Sprache für die bayerische Landeskonferenz der Universitätsfrauenbeauftragten.


     

  • Di
    16
    Jul
    2019
    9:00 - 13:00KJR München-Land

    Input für den KJR München-Land.


     

  • Mi
    17
    Jul
    2019
    17:00 - 18:30MüAH - Münchner Aids Hilfe

    Input für das Sozialreferat der Stadt München.


     

  • Fr
    19
    Jul
    2019
    So
    21
    Jul
    2019
    Akademie Waldschlösschen - Göttingen

    Drag und Tuntigkeit haben viele Gestalten: ein tuckiger Typ in einer Kneipe, ein Drag King, der Poetry slamt, als politische Ästhetik in den 70er Jahren, eine Drag Queen, als Film- oder Bühnenfigur. Wir schauen uns ein Wochenende lang die Seite der Queens und Tunten genauer an und entdecken das politische Programm hinter dem Fummel. Welche gesellschaftlichen Mechanismen stecken dahinter? Was passiert mit Geschlecht, wenn wir beginnen an Normen und Ästhetik zu drehen? Wie passt die Verzerrung von Weiblichkeit in ein emanzipatorisches Programm? Gibt es eigentlich Theorien über Drag und was sagen die?

    Es reicht aber nicht Drag und Tuntigkeit nur theoretisch zu fassen. Normen brechen, Grenzen sprengen und die bürgerliche Wohlfühlzone umdekorieren geht nur in der Praxis. Wer sich also schon immer gefragt hat, was mit Drag-Queens und Tunten eigentlich nicht stimmt, bekommt hier mehr als nur eine richtige Antwort. (Anmeldung auf der Website: www.waldschloesschen.org)


     

  • Do
    25
    Jul
    2019
    18:30 - 20:00Kassel

    Wir feiern dieses Jahr gleich mehrere Jubiläen. 150 Jahre Schwulenbewegung in Deutschland, 50 Jahre Stonewall und Gay Liberation und ebenfalls 50 Jahre Abschaffung des "Schwulenparagraphen" 175. Jubiläen sind der ideale Anlass um noch einmal zurückzuschauen. Welche Fragen und Probleme trieben die Bewegung an? Was hat sich verändert? Vor allem aber auch: Was sind die bis heute zentralen Themen und Fragen unserer Bewegung(en)?

    Seit jeher streiten sich Aktivist*innen um die Frage, wie schrill Protest sein darf. Dürfen wir rausfallen aus der Norm um möglichst viel Sichtbarkeit zu zeigen, oder wollen wir beweisen, dass wir alle ganz brave und normale Bürger sind und uns ein Platz in der bestehenden Gesellschaft zusteht? Ich möchte mit euch diskutieren, wie sich die Geschichte bis heute auf unsere Zusammenhänge auswirkt und wie wir mit der scheinbar unlösbaren Aufgabe umgehen, die verschiedenen Haltungen zum Thema Emanzipation, Solidarität und Chancengleichheit für alle Menschen umzusetzen. Ich freue mich, wenn ihr konkrete Beispiele aus eurem Alltag und eurer Stadt mitbringt, um sie zu diskutieren.


     

  • So
    28
    Jul
    2019
    18:00 - 19:30Nürnberg

    "Stonewall" quasi der Gründungsmythos einer QueerNation; eine kollektive Coming-Out-Geschichte. Endlich nicht mehr unterdrückt. Endlich zurückgeschlagen gegen die Willkür und Gewalt der Polizei. Endlich das eigene Recht erstritten, offen man selbst sein und die eigene Liebe leben zu dürfen. So sauber und geradlinig klingt es fast nach einem Spaziergang. Doch: Stonewall was a riot!

    Wir schauen genauer hin: Was ist alles geschehen damit die Gay Liberation möglich wurde? Wie war das in diesen 6 Tagen? Wer war dabei? Wie kam es dazu? Wir konsultieren zeigtenössische Dokumente, Berichte und setzen uns mit wichtigen Personen der Gay Liberation auseinander. Wir schauen, welche Auswirkungen die Riots damals hatten und welche sich bis heute fortschreiben. Wir zeichnen die Skizze der Erzählung nach und vertiefen sie zu einem farbigen, vielgestaltigen Bild um zu verstehen, was das heißt: Stonewall. Wir bleiben aber nicht nur historisch, sondern schlagen auch den Bogen in die Gegenwart und zu den ältesten und weitreichendsten Fragen der queeren Emanzipation: Rein in die Gesellschaft, oder raus aus den Konventionen? Wie schrill darf Protest sein? oder kurz: Anpassung oder Angriff, Widerstand oder Wohlfühlaktivismus?


     

  • Do
    01
    Aug
    2019
    17:00 - 18:30Pride House Hamburg

    "Stonewall" quasi der Gründungsmythos einer QueerNation; eine kollektive Coming-Out-Geschichte. Endlich nicht mehr unterdrückt. Endlich zurückgeschlagen gegen die Willkür und Gewalt der Polizei. Endlich das eigene Recht erstritten, offen man selbst sein und die eigene Liebe leben zu dürfen. So sauber und geradlinig klingt es fast nach einem Spaziergang. Doch: Stonewall was a riot!

    Wir schauen genauer hin: Was ist alles geschehen damit die Gay Liberation möglich wurde? Wie war das in diesen 6 Tagen? Wer war dabei? Wie kam es dazu? Wir konsultieren zeigtenössische Dokumente, Berichte und setzen uns mit wichtigen Personen der Gay Liberation auseinander. Wir schauen, welche Auswirkungen die Riots damals hatten und welche sich bis heute fortschreiben. Wir zeichnen die Skizze der Erzählung nach und vertiefen sie zu einem farbigen, vielgestaltigen Bild um zu verstehen, was das heißt: Stonewall. Wir bleiben aber nicht nur historisch, sondern schlagen auch den Bogen in die Gegenwart und zu den ältesten und weitreichendsten Fragen der queeren Emanzipation: Rein in die Gesellschaft, oder raus aus den Konventionen? Wie schrill darf Protest sein? oder kurz: Anpassung oder Angriff, Widerstand oder Wohlfühlaktivismus?


     

  • Do
    12
    Sep
    2019
    18:00 - 19:30Queer Referat Aachen

    Aktuelle Statistiken und Zahlen zur Situation von LGBT*IAQ in Europa. Humorvoll verpackt und abgeklopft auf die Fragen: Wo stehen wir heute? Was bleibt zu tun? Wie packen wir es an?